
Der Talk dreht sich um das, was viele heimlich kennen: Abhängigkeit vom Handy und von sozialen Medien, obwohl man sie gleichzeitig braucht. Gerade in der Stand-up-Comedy sind Instagram und Co nicht nur Zeitvertreib, sondern auch Werkzeug für Marketing, Kontakte und Sichtbarkeit. Genau da entsteht ein Widerspruch, der mental anstrengend ist: Du willst weniger scrollen, aber du hast Angst, eine wichtige Nachricht zu verpassen. Dieser dauernde Blick aufs Display wird schnell zur Gewohnheit, die den Tag schon morgens bestimmt und am Ende eher Unruhe als Inspiration liefert.
Besonders deutlich wird der Vergleichsdruck, wenn man in der Comedy-Szene unterwegs ist und nach Auftrittsmöglichkeiten sucht. Du siehst online täglich Line-ups, Storys und Clips von Leuten, die scheinbar ständig spielen. Selbst wenn du niemandem etwas neidest, erzeugt das einen inneren Druck: Warum bin ich nicht dabei, warum werde ich nicht eingeladen, warum b
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